Was hilft bei einer beginnenden Erkältung, habt ihr Tipps hierzu?

rotznase

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Ich habe mich in diesen Tagen im Netz ein bisschen schlau gemacht und bin dabei auf Kaloba gestoßen, wozu ich allerdings bloß die klassischen Herstellerinfos gefunden habe. Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht... konnte euch das in den ersten Tagen eines Infekts schon mal spürbar unterstützen oder gehört das schlussendlich doch zu den Mitteln, von denen man sich mehr verspricht, als sie eigentlich bewirken?

Sobald ich merke, dass eine nahende Erkältung im Anflug ist, überlege ich nämlich viel zu ausgiebig, ob sich das Ganze noch aufhalten lässt oder ob mein Körper eh schon längst den Weg vorgegeben hat. Da demnächst auch berufsbedingt ein paar Trips bei mir im Kalender stehen, wollte ich mal in die Runde fragen, was euch in dieser Anfangsphase tatsächlich wieder auf die Beine bringt. Vertraut ihr da lieber auf die typischen Basics wie Ausruhen, massig Tee, Dampfbäder und bewährte Hausmittel oder greift ihr ziemlich zügig zu Präparaten aus der Apotheke?
 
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Wenn man krank wird, ist das ja selten von Null auf Hundert. Bei mir ist es zumindest so, dass sich Infekte anbahnen. Kann mit Halsschmerzen oder Druck in den Nebenhöhlen oder so beginnen, so dass ich eine Ahnung habe, dass ich wahrscheinlich bald krank zu werden. Und erst ein paar Tage später bin ich dann richtig krank. Ich habe bei mir beobachtet, dass man vor allem Erkältungen durchaus auch noch einbremsen kann, wenn man schon bei den ersten Krankheitsanzeichen reagiert.

Wie man das macht, muss jeder für sich ausprobieren. Ich achte zum Beispiel in der kalten Jahreszeit darauf, dass die Raumluft nicht zu trocken ist und dass ich ausreichend Flüssigkeit zu mir nehme. Wenn ich merke, dass ich krank werde, nehme ich meistens was Pflanzliches aus der Apotheke. Kaloba oder bei Husten auch was mit Efeuextrakt. Hausmittel wie selbstgemachten Zwiebelhonig finde ich aber auch super.

Ausruhen sollte man sich aber, wenn man krank ist oder krank wird, trotzdem auf jeden Fall. Auch wenn man den Körper beim Kampf gegen die Krankheitserreger unterstützt und das Immunsystem stärkt, hat das Immunsystem ja trotzdem ausreichend zu tun. Da ist es wichtig sich zu schonen. Und wenn man krank geworden ist, sich auch wirklich auszukurieren, damit man nicht gleich wieder anfällig für den nächsten Infekt ist.
 
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Ja, genau auf dieses schleichende Anbahnen will ich auch hinaus. Bei mir ist es oft auch nicht so, dass sofort dieser „jetzt bin ich krank“ Zustand eintritt. Sondern es kommt erst mal so ein komisches Vorprogramm, bei dem man sich noch einredet, es geht vielleicht vorbei. Und meistens verliere ich genau da zu viel Zeit. Dieses frühe Gegensteuern klingt für mich deshalb ziemlich plausibel. Ich hab auch den Eindruck, dass man es nicht immer komplett abdrehen aber vielleicht zumindest abmildern kann. Ausruhen ist dabei wahrscheinlich der Teil, den man am ehesten unterschätzt, halt gerade wenn der eine oder andere Termin ansteht und man noch halbwegs funktioniert. Und ja, dieses „nicht nur irgendwie weitermachen“ ist vermutlich vernünftiger als alles, was man sich sonst noch schnell einwirft.
 
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