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Stark abstehende Ohren bei Teenager korrigieren lassen?

Dieses Thema im Forum "Beauty & Wellness" wurde erstellt von femmed, 3 Mai 2016.

  1. femmed

    femmed Active Member

    Registriert seit:
    7 September 2015
    Beiträge:
    36
    Hallo! Meine Arbeitskollegin und gleichzeitig sehr gute Freundin hat einen Sohn, der in der Pubertät ist. Er ist jetzt in einer neuen Schule und dort gefällt es ihm eigentlich gut - naturwissenschaftlicher Zweig, genau sein Ding. Leider gibt es ein paar Jungs in der Klasse, die nicht aufhören ihm wegen seiner abstehenden Ohren auf die Nerven zu gehen. Sie hänseln ihn permanent. Zu den Lehrern will er aber auch nicht gehen, zum "Petzen" sei er schon "zu alt". Tja, was tun? Es "ertragen" oder vielleicht zum Arzt gehen und doch eine Operation in Betracht ziehen? :eek:
     
  2. schleiereule

    schleiereule Well-Known Member

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    Beiträge:
    105
    Ich würde sagen, das kommt ganz auf den Leidensdruck an. Ihm das Selbstbewusstsein zu stärken ist aber sicher so und so eine gute Maßnahme, auch wenn sich das Verhalten der Mitschüler vielleicht mit Abebben der Pubertät wieder geben wird.

    Wenn er sich aber richtig unwohl mit seiner Ohrdeformierung fühlt und da was machen will, dann würde ich als Mutter ihm da nicht im Weg stehen. Wenn er sich die Ohren aber wirklich anlegen lassen will, dann wird er um eine OP aber vermutlich nicht drum rum kommen.. gibt zwar Möglichkeiten wie das Earwell System mit dem man die Form der Ohrmuschel von Säuglingen noch ohne Operation korrigieren kann, aber das geht eben auch nur so lange der Knorpel nach der Geburt noch ganz weich ist.

    Als Ansprechpartner in der Situation von deiner Freundin und ihrem Sohn würde ich wohl erst Mal zum Kinderarzt gehen und mich von dort im Fall der Fälle an einen plastischen Chirurgen (oder HNO-Arzt?) weitervermitteln lassen :)
     
  3. femmed

    femmed Active Member

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    36
    Ja, ich glaube auch, dass sie einmal zum Arzt gehen sollten und sich beraten lassen sollten. Er sieht dann eh, ob er noch eine Operation will, oder ob es ihm nach dem Arztbesuch vergangen ist :p Ich habe auch schon mit meiner Freundin geredet und ihr das gesagt. Sie hat mir auch zugestimmt und wird demnächst mit ihrem Sohnemann darüber reden. Dieses Earwell-System sagt mir allerdings nichts... Wie sieht so etwas denn aus?
     
  4. LunaLuna1

    LunaLuna1 Active Member

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    26
    Ich kann mir vorstellen, wie schlimm es sein muss, deswegen gehänselt zu werden, aber im Alter werden sich so unnötige Kommentare doch sicherlich verringern. Abstehende Ohren sind ärgerlich, aber kein Grund einen Jungen, der mitten in der Wachstumsphase ist, unter's Messer legen zu lassen. Ich bin mal gespannt was der Kinderarzt dazu sagt.
     
  5. Flaschenpost

    Flaschenpost Active Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    26
    Ich hatte auch ein Mädchen bei mir in der Klasse, deren Ohren extrem abstanden. Diese wurden aber noch in der Grundschule angelegt. Wer älter war, der hat z.T. mit Haarschnitt gut kaschieren können. Ich würde mich erstmal beraten lassen und dann schauen was dabei rauskommt.
     
  6. femmed

    femmed Active Member

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    36
    @LunaLuna1 Es stimmt zwar, dass Erwachsene nichts sagen, aber sie denken es sich oft, was dann auch nicht besser ist... Wie dem auch sei, ein Beratungsgespräch beim Arzt wurde schon ausgemacht und dann wird sich herausstellen, was der Sohnemann wirklich will :)
     
  7. schleiereule

    schleiereule Well-Known Member

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    Also dieses System sind im Endeffekt so Formungsschälchen aus Silikon, die bei Säuglingen wenige Tage nach der Geburt an den Ohren angebracht werden. In den nächsten Tagen und Wochen wird der Ohrknorpel dann fest und behält seine neue Form dann dauerhaft. Funktioniert ganz grob also so ähnlich wie die Helmtherapie. Oder eine Zahnspange :)

    Ich kann dir da leider nur die Infos geben, die ich mir mal angelesen habe. Vielleicht findet sich aber auch noch jemand, der selbst Erfahrungen mit Earwell hat?

    Das halte ich da auch für die beste Idee. Sich erst einmal als Erwachsene umfassend informieren und dem Jugendlichen dann ermöglichen selbst Infos einzuholen und eine Entscheidung zu treffen.
     
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  8. femmed

    femmed Active Member

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    36
    Hm, na das ist ja dann mal was Tolles. Also als ich noch im Krankenhaus gearbeitet habe, gabs das so noch nicht, sondern nur die Option mit der OP. Muss wohl relativ neu sein? Schade, dass es das damals nicht gab, das wäre der Freundin sicher lieber gewesen als eine Op. Aber trotzdem gut, dass man solche Methoden immer weiterentwickelt, so kann man das Leben vieler Menschen sicherlich erleichtern.
     
  9. schleiereule

    schleiereule Well-Known Member

    Registriert seit:
    30 Januar 2015
    Beiträge:
    105
    Ich hatte auch im Kopf, dass das noch relativ neu ist, habe das für dich nochmal gegoogelt und habe hier bei Wikipedia gelesen, dass das System in Europa 2014 erstmals in Österreich angewendet wurde, inzwischen ist es aber schon bekannter und auch verbreiteter.

    Betrifft ja die ganze Medizin und Medizintechnik, wir haben heute ja Möglichkeiten von denen man vor Jahrzehnten nur träumen konnte :)
     
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  10. femmed

    femmed Active Member

    Registriert seit:
    7 September 2015
    Beiträge:
    36
    Danke für den Link, habe ich mir auch angesehen, war sehr informativ. Der Sohn der Freundin hat sich jetzt doch gegen eine OP entschieden. War ihm wohl doch nicht ganz so geheuer ;) Als ich ihm von der Idee mit den Earwell-Schalen erzählt habe, fand er die aber toll (auch wenn er sie nicht mehr verwenden kann), weil es eben eine nicht-invasive, schonende Methode ist. Naja, danke auf jeden Fall für den Einblick, man lernt nie aus ;)
     
  11. elisa1990

    elisa1990 Well-Known Member

    Registriert seit:
    26 Juni 2017
    Beiträge:
    47
    Hallo, also ich kann sehr gut verstehen, dass der Junge darunter leidet. Ich habe genau das gleiche Problem gehabt. Mich haben meine Ohren jahrejang gestört. Mit 23Jahren habe ich sie mir dann endlich korrigieren lassen und das hat mir, so blöd es klingt, ein neues Lebensgefühl gegeben. Der Eingriff hat 1h gedauert, ich habe gleich danach nachhause gehen dürfen, danach habe ich 10 Tage lang ein Stirnband tragen müssen und das war's dann. Also wirklich eine kleine OP, die aber so extrem viel ausmacht. Ich hoffe, ich konnte helfen. Lg
     
  12. lisi76

    lisi76 Member

    Registriert seit:
    12 Juli 2017
    Beiträge:
    9
    Schau mal hier rein mooci.de und stelle eine Anfrage. Die Ärzte kontaktieren dich dann direkt und erklären was möglich ist :)
     
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