Erfahrungen mit Buch schreiben

Naja, mit „gemeinsam mit dem Verlag am Manuskript herumtüfteln“ meine ich, dass man das Manuskript ständig bearbeitet, verbessert, neue Vorschläge einbringt, Textpassagen streicht, neue hinzufügt, und so weiter und so fort. Also das geht weit über ein Korrektorat hinaus! Nur so, finde ich, wird der Text auch gut und angenehm zu lesen. Ein guter Text braucht Zeit. Der schreibt sich nicht einfach so von einer Minute auf die andere. Ganz wichtig ist, den Text auch mal einige Tage ruhen zu lassen. Dann nochmal drübergehen, lesen, ausbessern, usw. Allein diese Schritte heben die Qualität des Textes enorm.

Und ja, es kommt natürlich drauf an, welche Dienstleistungen du in Anspruch nehmen möchtest. Das reicht vom einfachen Drucken bis hin zum vollständigen Lektorat, Covergestaltung, Korrektorat usw. Dementsprechend Zeit muss man auch einplanen. Dafür hat man schlussendlich dann aber auch ein schönes Ergebnis! :-) Da lohnt sich die Zeit, die man darin investiert, umso mehr. :-)
 
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Oh ok, wusste nicht, dass es das so in der Form gibt. Wie gesagt, ich hätte mir gedacht, man schreibt mal seine Geschichte nieder und dann schickt man das Manuskript weg. Dann bekommt man eine Zusage oder nicht. Eventuell ja mit ein paar Passagen, die man umschreiben sollte aber in der Form wie du es beschreibst ist es mir neu. Und wer vom Verlag geht das dann alles mit dir durch?
Hätte echt nicht gedacht, dass sich da ein Verlag soviel Zeit nimmt.
 
Es kommt natürlich immer darauf an, was die Verlage suchen. Manche wollen schon ein perfekt geschriebenes Manuskript haben, das sie nur noch veröffentlichen müssen. Andere beschäftigen sich vielmehr mit dem Text und mit dem Autor, damit das Buch an Qualität gewinnt. Ich würde ja Zweiteres bevorzugen. Je nachdem, welche Passagen verbessert werden müssen, beziehungsweise auf welcher Ebene der Text an Qualität gewinnen soll, wirst du dann auch unterschiedlich Unterstützung von Seiten des Verlags bekommen. Dann geht es entweder um ein professionelles Lektorat, Korrektorat, oder auch um die Handlung an sich und so weiter und so fort.


Aber das hängt natürlich auch immer vom persönlichen Geschmack des Autors ab, was man sucht und was man erreichen möchte. Manche verlegen ja ein komplett unlektoriertes Buch. Das würde mir nie in den Sinn kommen. Mir wäre halt Qualität am wichtigsten. Immerhin möchte ich ja auch dem Publikum Spaß am Lesen bieten und mich nicht mit hunderten Rechtschreibfehlern blamieren.
 
Also lieber wäre wohl jedem eher die erste Variante. Alles ist so gut, dass man nichts mehr ändern muss:) Wird es halt leider nur in seltenen Fällen geben. Hätte mir gedacht, da wird viel rigoroser mit den Autoren umgegangen. Aber jeder Verlag geht nicht so vor oder? Also ich kenne da beispielsweise ganz andere Geschichten. teilweise bekommt man ja nicht mal eine Antwort oder Bestätigungsmail für den Erhalt des Manuskriptes.

Dann kann man es ja auch sein lassen. Wer möchte schon ein buch lesen, wo es von Fehlern nur so wimmelt. Da muss man sich dann schon fragen was eigentlich die Intention des Autors dabei ist?
Gehört halt dann auch irgendwie zu diesem ganzen Prozess dazu. Mit dem Schrieben der Geschichte ist es dann eben nicht getan. Dann bedarf es noch mehr Arbeit um das Buch auch fertig zu stellen. Ist wohl vielen gar nicht bewusst. Deshalb denken wohl auch einige, das brauche ich nicht.
 
Hallo EmiliaB, naja, zum Ändern gibt es immer was – aber das macht das Texten/Schreiben ja auch so interessant. Und ja, leider ist es oft der Fall, dass man von Verlagen oft gar keine Rückmeldung bekommt. Natürlich hängt es aber auch davon ab, welche Verlage man als Autor schreibt. Denn nur weil es ein Verlag ist, heißt es nicht, dass man dort gleich sein Buch veröffentlichen kann. Das muss natürlich auch zum jeweiligen Verlag passen. Mir war diese Herumsucherei dann auch etwas zu anstrengend, ich wollte schlussendlich nur ein professionelles Lektorat und Korrektorat, auch generell Hilfestellung beim Buchveröffentlichen haben – da habe ich mit dem Novum Verlag den passenden Ansprechpartner gefunden. Also je nachdem, was man sucht, kann man schon das Passende finden. Das heißt aber nicht, dass man als Autor sich zurücklehnen darf und glauben soll, dass ein Verlag die ganze Arbeit für einen erledigt. Wie gesagt, es war ein schönes Miteinander und ich konnte aus dem ganzen Procedere auch viel lernen.


Ich stimme dir dazu, dass ein Buch voller Fehler auch nicht Spaß macht, es zu lesen. Das Ganze kommt natürlich dann auch sehr unprofessionell rüber. Denn schließlich gibt man ja auch seinen Namen dafür her… Wer also schon mal erste Erfahrungen in der Literaturwelt gesammelt hat, hat dann auch im Anschluss bessere Chancen mit einem weiteren Buch auf dem Markt. Das muss man ganz pragmatisch sehen.


Und ja, man schreibt das Manuskript und dann geht die „richtige“ Arbeit erst los. Das hätte ich so alleine auch nicht hinbekommen. Dein Manuskript ist sozusagen die Basis, auf die man aufbaut. Denn ohne Kontakte in der Branche wäre das meiner Meinung nach auch fast unmöglich. Aber all das war ja auch mit am spannendsten. Also wenn man mal wirklich hinter die Kulissen blicken konnte.
 
Wenn man weiß was man möchte und auch ein Ziel vor Augen hat, fällt es einem leichter das zu wählen was man braucht. Denke viele haben da nicht so klare Vorstellungen und letztlich führt das dann nicht zum Ziel oder eben zu etwas, was man so nicht haben wollte. Aber auch daraus kann man ja zumindest die Erfahrungen mitnehmen und es dann beim nächsten Versuch besser machen.
Freut mich, dass es für dich geklappt hat. Musst du da jetzt noch was machen oder bist du wirklich schon ganz fertig?
 
Hallo EmiliaB, Ziele sollte man im Leben immer vor Augen haben. Das finde ich wichtig. Ohne klare Vorstellungen und ohne einen klaren Weg, irrt man ein wenig in der Gegend herum. Deshalb ist es besser, wenn man sich schon im Vorhinein einen Plan überlegt und diesen dann umsetzt. Es heißt nicht, dass man sich dann eins zu eins an diesen Plan halten muss, denn man kann ihn ja noch abändern, aber so einen „Grundweg“ sollte man schon haben.

Und ich glaube, dass man sich so dann auch leichter tut, durch Erfahrungen zu lernen, wenn man diese dann besser einordnen kann.

Ja, ich bin „schon“ fertig – es war ja auch wirklich ein langer Zeitraum und viel Arbeit. Aber so richtig fertig ist man als Autor/in sowieso nie. ;-) In Gedanken schreibt man schon die Fortsetzung. Ansonsten liest man sehr viel, lässt sich inspirieren, kann auch an Kursen und Workshops teilnehmen, um sich zu verbessern und so weiter und so fort… also es gibt immer was zu tun, würde ich sagen…
 
Die Ziele sollten dann aber auch realistisch sein:) Ich denke da scheitert es bei vielen Menschen. Träumen ist ja erlaubt und man kann die Ziele ja durchaus hoch stecken, man sollte aber auch darauf achten dann Schritt für Schritt diesem Ziel näher zu kommen. Eventuell sogar mit dem Gedanken, dass es nie ganz reichen wird. Aber egal, in der Rückschau wird man dann sehen was man alles geschafft hat. Auch darauf kann man dann ja stolz sein. Im Idealfall sollte es einem dann ja auch etwas Spaß gemacht haben. gerade wenn es jetzt um Ziele geht, die man sich selbst steckt und die jetzt die Freizeit betreffen.
Bin ganz bei dir, man braucht wohl einen roten Faden, der einem zu seinem Ziel bringt. Ich habe einen solchen Plan auch immer, bin dann aber meist nicht böse wenn ich von dem Plan abweichen muss. Freunde und Familie denken sich dann oft, schade, es hat nicht geklappt. Ich sehe es aber gar nicht so. Ist dann halt ebenso und man entwickelt sich dann einfach weiter. Heißt ja nicht, dass man sein Ziel aus den Augen verliert, nur gibt es eventuell einen kurzen Umweg:)

Freut mich für dich. Schau doch auf alles zurück, was du bist jetzt erreicht hast und freu dich darüber anstatt dann immer weiter alles ausbessern zu wollen. Irgendwann muss man auch mal loslassen können. Dann geht man sein nächstes Ziel an. Vielleicht ist es ja auch wieder ein Zwischenschritt, der dich deinem ursprünglichen Ziel wieder einen Schritt weiter bringt.
 
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ich finde ja, man kann auch größere Ziele haben, wichtig ist, dass man sich aber auch eben kleinere Teilziele setzt. So kommt man schneller zu Erfolgserlebnissen und so bleibt man auch wirklich am Ball dran. Das gibt Motivation und man merkt auch, dass es vorwärts geht. Also ich bin mir genau bei dir. Ich würde das genauso machen. Wie so oft im Leben gilt auch hier: der Weg ist das Ziel. :-)


Ich finde es ja auch immer gut, wenn man Freunden und Familien erzählt, was seine Vorhaben sind. Das kann jetzt zum Beispiel das Schreiben eines Buches sein, oder wenn man auf Diät ist, oder was auch immer… dann hat man etwas sozialen Druck und man wird ja auch immer wieder gefragt, wie es denn so läuft, bei seinem Vorhaben…

Das ist ganz nützlich, denn man möchte ja nicht als Versager dastehen, weil man sein Vorhaben nicht umzusetzen weiß. :-)


Zumindest hat es bei mir ganz gut geklappt und die meisten waren wirklich positiv überrascht, dass ich wirklich nur mein eigenes Buch in Händen halten kann. Und meine Freunde und Verwandten freuen sich auch wirklich für mich mit. :-)
 
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