Angst alleine

metojuuu22

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Ich werde bald schon vom Land in die Stadt ziehen. Ohne meine Eltern, ohne Familie oder Freunde.
Ich werde nur am Wochenende "nach Hause" kommen, was ja eigentlich dann nicht mehr mein zu Hause ist. :/
Ich werde in einer kleinen Wohnung alleine leben und eigentlich macht es mir nichts aus alleine zu sein - ich habe gerne meine Ruhe. Aber, und ich weiß, dass sich das jetzt etwas lächerlich anhört - ich habe echt Angst alleine in der Nacht.
Und das auch noch dazu in der Stadt. Ich bin das Land gewöhnt und könnte auf keinen Fall einschlafen, wenn ich nicht wissen würde, dass mein Hund es sofort bemerken würde, wenn sich jemand unserem Haus auch nur nähert.
Und in der Wohnung werde ich nun mal ganz alleine sein... Einen Hund kann ich auch nicht halten, wegen Studium.
Hat da jemand Erfahrungen damit? Was sollte ich am besten tun? Ich kann nicht ewig zu Hause bleiben und in eine WG möchte ich auf keinen Fall. Wie gesagt - ich bin gern alleine und ich freue mich auch schon auf eine eigenen Wohnung. Nur nicht auf die Näche. :(
 
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Margit

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Für mich hört sich das alles nach erwachsenwerden an - das ist doch eigentlich eine tolle Sache?

Wovor fürchtest Du Dich konkret?
Gab es früher in Deinem Leben mal irgendein arges Ereignis in der Nacht?

Denn eine reale Bedrohung gibt es in der Stadtwohnung in der Nacht nicht, aber das dürfte Dir ja auch klar sein.

Sonst fällt mir als Alternative eben auch nur eine WG ein.
 

Doc Eagle

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... eine reale Bedrohung gibt es in der Stadtwohnung in der Nacht nicht, aber das dürfte Dir ja auch klar sein.

Ich halte das Land auch für das gefährlichere Pflaster".
Die Angst wirst du vermutlich nicht einfach wegwerfen können - vielleicht helfen Dir also ein paar Verhaltensweisen:

- du könntest vor dem Einschlafen die Türen und Fenster überprüfen , falls Dir das Sicherheit gibt.
- du könntest Licht im Flur / oder den Radio / den Fernseher mit Sleep-Timer (damit er automatisch ausgeht und kein Strom verbraucht wird) anlassen.
- du könntest dein Bett so gemütlich wie nur möglich / Kuscheldecken / Kuscheltiere von daheim mitnehmen , alles was Dich an Zuhause erinnert.
- du kööntest zum Psychiater , was ich nicht empfehlen würde. ;)
 

aqualoki

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Hallo zusammen, hallo metojuuu22!
Wie ich deinem Profil entnehmen kann, bist du erst 18, ich bin ein paar Jahre älter und habe nachts immernoch Angst, das liegt aber an dingen die in meiner Vergangenheit passiert sind. Ich war 19 als ich meine erste Wohnung hatte, damals allein, habe ich mir zur Gesellschaft ein Kätzchen geholt, dass ich immernoch sehr lieb habe, auch wenn es mittlerweile ein stattlicher Kater geworden ist;) Ich denke dann daran,wenn ich ihn manchmal so anschaun, wie es war, als wir zwei alleine waren. ICh war damals allein in deiner fremden Stadt in der ich nur ca.4 leute fl,üchtig kannte, und war mir sehr viel selbst überlassen, ich hatte zb. nicht das glück wie du, am wochenende heim fahren zu können, da zwischen dort und daheim ca.3 Fahrstunden mit dem teuren Zug lagen.
Ich wohnte hochpaterre zu straße hin und hatte schon als kleines kind furchtbare angst vor einbrechern und alpträume mit diesen. auch heute noch. du kannst dir vorstellen, ich bin bei jedem knacken hochgeschreckt,meinte schritte im hausflur zu hören, dachte leute hätten vllt kurz vorm aufwachen ans fenster geklopft. ich hatte manchmal sogar angst vor der klingel. heute noch.
das gefühl einen fremden dort zu haben,wo ich ihn garnicht haben und abwehren kann, nämlich in meinem eigenen "revier" ist für mich die hölle auf erden. zur zeit werden wir hier von unseren komischen nachbarn gestalkt, die rennen ständig rum und lauschen habe ich das gefühl, einer hat mit schon mehrfach mit einem sehr krassen wort beschipft und mit schläge gedroht. klar das ich angst habe, dasser total ausflippt und ggf die tür eintritt,grade jetzt nachdem wir ihn angezeitgt haben. ich habe fast das gefühl in meiner wohnung,nie sicher zu sein, also dachte ich mir: vllt muss ich meine einstellung ändern.
habe mir einen hütehund besorgt, das gefühl, das jemand da "mit aufpasst" gibt mir etwas mehr sicherheit. ich habe mir pfefferspray besorgt und mich mit dem gedanken abgefunden: sollte jemand sich erdreißten in mein "revier" einzudringen,werde ich ihn bekämpfen und besiegen und zwar bis zum letzten.
ich höre mich an wie hulk hogan,ich weiß. aber es ist furchtbar,nachts schreiend aufzuwachen, dass selbst der partner sich erschreckt,alpträume zu haben, bei denen jeder saw-teil blaß vor neid werden könnte und ohne starke baldrian dragees garnicht mehr schlafen zu können.
das einzige was man dagegen tun kann, ist kämpfen und selbstbewusstsein entwickeln.sag dir einfach nicht die nacht ist scary,sondern DU;) Und wenn es dir trotzdem nicht koscher ist, dann stell dir einfach vor du wärst selbstbewusst und hättest keine angst, lach der nacht ins gesicht. das ist mein tipp.
liebe grüße
 
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Teresa25

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Ich kann mich noch erinnern, als ich zum ersten Mal alleine geschlafen hab und kann deine Ängste gut verstehen aber eins kann ich dir sagen, mit der zeit wirst du dich daran gewöhnen. Außerdem wirst auch viele neue Leute kennen lernen also Kopf hoch :)
 
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