Endometriose was tun

Flöckchen

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13 September 2022
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Grüße gehen an dieses Forum raus mit einem riesengroßen Problem😕,

Zu meiner Vorgeschichte: aktuell bin ich 19 Jahre alt und habe seit letzten Jahr massive Menstruationsprobleme, die immer weiter hochgeschaukelt haben.
In jüngeren Jahren hatte ich eigentlich keine Probleme mit der Periode, sie war zwar stark, aber nicht besonders schmerzhaft oder lang ect. Zwar hatte ich sie sehr unregelmäßig zu Beginn, aber das muss nicht unbedingt krankheitsbedingt werden sein, da ich sie zu dem Zeitpunkt nicht so lange hatte.

Seit letztem Mal ging es dann so richtig los. Erst mit Durchfallperioden, dann einmal mit so starkem Krämpfen, dass ich fast umgeklappt bin. Seit dem habe ich praktisch immer starke Schmerzen, die über das Jahr auch schlimmer wurden.

Als ich dann Schmerzen beim Eisprung und Stuhlgang hatte, hat man mir die Pille (Maxim) verschrieben, auch wegen sehr schlimmer Akne mit Narbenbildung. Erst im Kurzzyklus, da es nicht besser, sondern schlimmer wurde, dann im Langzyklus. Ultraschall wurde nur von der Bauchdecke gemacht, da ich noch Jungfrau bin🙄.
Dann kam es wie es kommen musste: ich habe wegen Corona Gerinnungsstörungen entwickelt, auch wenn die wahrecheinlich bald weggehen, musste ich die Einnahme abrupt unterbrechen.
Die Abbruchblutung die ich dann hatte, war so schmerzhaft, dass nicht einmal Ibu 600 zuverlässig gewirkt haben, Buscopan kann ich wie Bonbons lutschen. Und sie war lang, auch wenn sie für meine Verhältnisse eher schwach war. Der Stuhlgang ist während der Zeit unerträglich geworden und nur durch Schmerzmittel machbar, das Pinkeln tut weh, genauso wie das sitzen. Der Gynäkologe macht dabei nichts.
Dumpfe Schmerzen habe ich rechtsseitig nun auch außerhalb der Tage, gestern wieder Ibu weil ich wahnsinnige Stiche hatte.

Endometriose ist naheliegend, jedoch nicht bewiesen, da keine Untersuchungen stattgefunden haben. Termin erst wieder in einem halben Jahr und keinerlei Möglichkeit zumindest mein Leiden einzuschränken.

Falls sich der Verdacht bestätigt, ist das auch alles andere als gut, besonders mit dem Kinderwunsch. Falls der Darm betroffen ist, stände für mich eine Gebärmutterentfernung im Raum, weil ein künstlicher Darmausgang oder eine teilweise Darmentfernung alles andere als gesund ist. Zudem könnte ich dann eh keine Kinder bekommen, auch meine Mutter, die Endoherde hatte, hat mich quasi durch ein Wunder bekommen.
Problem ist auch dass ich noch so jung bin und nun auch mit Hormonen nicht gegensteuern kann. Mit dem Kinderwunsch wäre das zwar sehr ungünstig (könnte heulen😪), aber auf Verwachsungen der Organe, endlose Operationen, gesundheitliche Probleme wie Darmentfernung kann ich auch gut verzichten und würde im schlimmsten Fall auch einen Arzt suchen der das macht, weil mein Leben im Moment nur eine Qual ist, zudem ist es ja eh fraglich, ob es an meiner Fruchtbarkeit etwas ändern würde. Ich müsste dann irgendwie damit klarkommen. Ibu kann ich wegen Verdauungsprobleme ja schließlich auch nicht immer nehmen, meine Mutter hat zum Glück noch andere Schmerzmittel, die keine Auswirkungen auf Magen und Darm haben. Meine Hoffnung ist, dass das nur eine leichte Form der Endo ist, wenn überhaupt.

Im Moment klammere ich mich an der Hoffnung, dass das nur an den Hormonen liegt und habe mir einmal das Femkomplex bestellt, das der gut sein soll.
Was soll ich nun tun eurer Meinung nach? Habt ihr irgendwelche Mittel gegen solche Probleme.
 
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Prämensis2

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Endometriose - Studie zur Verbesserung der Lebensqualität: Studienteilnehmer*innen gesucht!

Liebe Studieninteressierte,
leiden Sie oder Bekannte von Ihnen an Endometriose? Wurde diese Diagnose per Laparoskopie (Bauchspiegelung) bestätigt?
Endometriose ist eine Erkrankung, bei der sich Endometrium-ähnliches Gewebe auch außerhalb der Gebärmutter meist im Bauchraum ansiedelt. Endometriose ist zwar primär eine körperliche Erkrankung, in der Folge kommt es jedoch häufig zu psychischen Symptomen, die die Lebensqualität einschränken. Diese werden bei der Behandlung leider selten berücksichtigt.
Uns ist es ein Anliegen, die Lebensqualität von Endometriose-Betroffenen zu verbessern. Dazu haben wir ein psychotherapeutisches Online-Training, das Ed.iTh-Programm für Personen mit Endometriose entwickelt. Unsere Studie überprüft die Wirksamkeit dieses Trainings.Dazu werden Endometriose-Betroffene an einem 8-wöchigen Online-Training teilnehmen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Fragebögen ausfüllen.
Teilnahmevoraussetzung ist neben ausreichenden Deutschkenntnissen die ärztliche Bestätigung der Endometriose-Diagnose.
Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, benötigen wir möglichst viele Teilnehmende. Falls Sie selbst nicht an Endometriose erkrankt sind, können Sie den Link also gern mit Betroffenen im Freundeskreis oder der Familie teilen.
Hier finden Sie den Link zum Eingangsfragebogen der Studie: https://www.unipark.de/uc/mr_uni_mar...logie_ls/8bae/

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:
https://www.uni-marburg.de/de/fb04/t...i-endometriose

Bei Fragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung. Vielen Dank für Ihre Zeit und Unterstützung!

Ihr Ed.iTh-Team
 
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