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Das Leben mit einer Angststörung...

Dieses Thema im Forum "Depressionen, Ängste, Süchte, Gewalt, Missbrauch, " wurde erstellt von Epitaph, 5 Juni 2008.

  1. Epitaph

    Epitaph Well-Known Member

    Registriert seit:
    17 Mai 2007
    Beiträge:
    635
    Ja, hab ich. Seit meiner frühesten Kindheit schon. Danke, Papa!

    Genaugenommen will ich einfach ein bisschen darüber quatschen, vielleicht wird mir einiges ein wenig klarer, wenn ich es geschrieben sehe.

    Im Prinzip ist es so, dass ich jeden Tag vor irgendetwas Angst habe. Manchmal ist es sogar so, dass ich heute vor etwas Angst habe, was vor vielleicht 3 Tagen noch kein Problem war. Genauso kann heute etwas für mich okay sein, wo ich vorgestern noch heulend zusammengebrochen wäre. Ich weiß, dass es sehr wichtig für mich ist, dass ich selbst diesen Wahnsinn akzeptiere. Akzeptieren in dem Sinne, dass ich einsehe, dass ich andere Grenzen habe, als andere Menschen. Dass es Situationen gibt, in denen ich ein bisschen Hilfe oder Zuspruch brauche, während andere, "gesunde" Menschen, von Vornherein keine Probleme haben.

    Diese Situationen, wovon rede ich eigentlich? Einfache Situationen. Alltägliches. Einen Gasherd anmachen, einen Topf für die Suppe aussuchen, die Fische füttern, Wäsche aus dem Trockner holen. Alles Dinge, die ich jetzt von alleine nicht zustandebringen könnte. Eher würde ich vorher heulend zusammenbrechen und überlegen, wie ich mich am besten umbringe.

    Zurück zum akzeptieren. Wenn man solch eine Störung akzeptiert, wird es leichter. Ich neige oft dazu, mich unter Druck zu setzen, dann glaube ich, ich müsste unbedingt all das schaffen was jeder normale mensch auch kann, ich müsste all das können, was andere von mir erwarten. Schlimme Momente. Ich wäre gern ein wenig stärker, es ist aber schwer, etwas zu bekämpfen, was praktisch fast jeden Tag seine Form verändert. Die Angst an sich lässt sich absolut nicht logisch erklären. Wäre es so, dass ich einfach fest vor irgendetwas Angst hätte, dann wäre des Rätsels Lösung einfach. Mich müsste einfach jemand an die Hand nehmen, mir die Sache zeigen und ganz ruhig erklären und dann würde ich die Angst verlieren und mit dieser einen Sache keine Probleme mehr haben. Aber die Angst verändert sich. Wenn man mir heute zeigt, wie man den Gasherd anmacht und ich das auch schaffe, dann ist für heute die Angst weg. Aber übermorgen ist sie dann wieder da.

    Es ist auch keine einfache Angst, sondern sie lähmt richtig. Zu allem, was mit der Sache, vor der ich Angst habe, zu tun hat, bin ich nicht mehr in der Lage. Mein Körper gehorcht nicht mehr, ich schaffe die letzten Schritte nicht mehr zum Gasherd, Trockner, oder Schrank mit den Töpfen. Ich bleibe wie festgewurzelt stehen und komme nicht mehr weiter. Wenn ich in solchen Situationen dann noch jemanden habe, durch den ich mich unter druck gesetzt fühle, dann gehen alle lichter aus und ich bin für den rest des tages ein kleines heulendes häufchen elend.

    Durch menschen unter druck gesetzt fühlen?
    Die Menschen um mich herum gehen mit mir um, als wäre ich ein normaler mensch. Ich humple nicht, ich habe keine Augenklappe, habe noch beide Hände und fahre nicht im Rollstuhl. Also kann ich das, was man so können sollte, was normal ist. Das sehen die Menschen um mich herum. Das glauben sie.
    Dass ich psychisch total kaputt bin, das verstehen sie irgendwie nicht. ich war zwar 4 Monate im Krankenhaus und das definitiv nicht ohne grund, aber nun glauben sie, ich sei geheilt. 19 versaute Jahre lassen sich nicht in 4 Monaten heilen. Kaum war ich draußen, startete meine Mutter total durch. Familienabende, Feiern zu denen ich gehen musste obwohl ich tierisch angst vor den anderen leuten hatte und dort die ganze zeit die tränen unterdrücken musste, situationen die mich total überforderten, situationen die mich tierisch verletzten oder einengten, bereits eine woche nachdem ich aus der klinik kam, war ich wieder genauso tief unten wie vor dem klinikaufenthalt und seitdem krieche ich auch auf den knien durchs leben.

    Mein Partner scheint das auch nicht zu verstehen, dass ich vor den einfachsten Dingen Angst haben kann. Manchmal kommt es mir vor er meint ich sei einfach nur ein bisschen bequem. Ich habe zwar schon versucht, ihm das zu erklären und er zeigte auch verständnis, aber ...

    wieso können menschen sich das nicht vorstellen? Dass jemand schwer krank sein kann, ohne dass man es ihm auf den ersten und zweiten blick ansieht?

    Ich war gestern nicht am see um zu schwimmen. Alle denken, ich sei zu bequem. Ihr wisst den wahren Grund.

    Ich bin es so leid mich ständig erklären zu müssen. Ständig erklären zu müssen dass ich eine Angststörung habe, dass dies und das nicht so einfach für mich ist. Dann kommt immer nur so ein Bullshit wie "Aach so ein quatsch, dies und das ist doch gar nicht so schlimm" ... Es wird runtergespielt. Immer und immer wieder.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Partner sich das ganze Spektrum meiner Störung gar nicht richtig vorstellen kann, weil für ihn natürlich auch vieles selbstverständlich ist. Es ist auch schwer es zu begreifen, da es ja jeden tag anders ist. Ich müsste immer und immer wieder neu erklären, das macht mir angst, das will ich nicht machen, ich krieg gerade tierisch panik ...
    Aber seit meiner Kindheit habe ich nicht nur diese Angststörung. Ich habe auch ein tierisches Problem damit, über diese Ängste zu sprechen. So wie ich plötzlich starr stehen bleibe und mich nicht bewegen kann, so kann ich plötzlich meine Kiefermuskulatur nicht mehr bewegen ...

    ich möchte alleine kochen können, alles selbst problemlos putzen können, möchte mich um wäsche kümmern können und um tiere, und ich möchte arbeiten können. Ohne heulend zusammenzubrechen.

    Ich bin ... nicht ... nur bequem ...
     
  2. Christoph

    Christoph Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 April 2008
    Beiträge:
    208
    Wow - is ja krass - aber das da nicht unbedingt logische argumente ziehen is logisch (erm ja). das is halt n gefühl - und gefühlen mit logik beizukommen ist schwer und manchmal unmöglich.

    bei mir isses eher umgekehrt. es gibt so sachen da weiß ich vorher, das geht in die hose, aber ich machs dann trotzdem :D :lol:


    mal ein beispiel:
    letzte woche mit meinem longboard (son art grosses skateboard) unterwegs. hab ich nen radweg entdeckt der so nen extrem steilen hügel runtergeht. ich hab mein board selber gebaut, ich kenns gut und mir war klar, ich werd wenn ich den hügel runterfahr so schnell, das das ding total zum zittern anfängt (nennt man speed wobbling) und ich ziemlich auf die schnautze fallen werde.

    ich steh also oben auf dem hügel, nehm mein brett in die hand und will den langen steilen hügel runtergehen. nach so 4 meter denk ich mir "ach, scheiss drauf", legs brettl hin, stell ich mich drauf, schieb mim fuss noch n bisserl an und los gehts - natürlich ohne helm oder sowas (ziemlich blöd bei so nem experiment! :roll: ) - fahrtwind kommt auf, ruscht an den ohren - nach so 150 meter hab ich ziemlich geschwindigkeit, geschätzte 30 km/h, das is aufm longboard schon sehr sehr viel... und das ding fängt zu zittern an:

    2, 3 sekunden - ich spür es zittert immer mehr und mehr, ich denk mir noch "aaaaaha, ich hatte recht, speed wobbling! :lol: ". ok, ums kurz zu machen, das zittern wurde sehr schnell extrem, mir war klar innerhalb der nächsten paar sekunden stellt sich das teil quer, geht dabei kaputt und ich lande mit dem gesicht vorraus auf dem asphalt - ganz schlecht :shock:

    meine alternative: abspringen mit etwa 30 km/h, brett bleibt auf jedenfall heil (die dinger kosten ziemlich viel) und ich mit etwas glück auch :? also abgesprungen, arme dabei hochgerissen und den steinigen strassenrand angepeilt - zumindest etwas weicher als der asphalt :lol: :lol: :lol: ok die landung war unangenehm, hab mir den rechten arm etwas aufgerissen aber anstonsten cool, mein brett konnt ich später wieder easy aufsammeln :D

    bin dann wieder drauf un weitergefahren - dann nicht gleich weiterzufahren is scheisse weil sich der sturz sonst bei dir einprägt und ich liebe skaten wirklich sehr :D :D :D

    nach ner halbe stunde skaten hatte ich das glück an ner kneipe vorbei zu kommen die mittags offen hatte, hab dem süssen mädel erzählt das ich gestürzt bin un ob ich die toilette zum wundenauswaschen benutzen darf. die war dann so nett mir noch den arm n bisserl einzubinden damit ich nicht meine klamotten vollblute - und - mir isses etwas peinlich es zu sagen - ihre nummer hab ich jetz auch :D


    Moral von der Geschichte:
    Keine Ahnung, dachte mir sie is einfach lustig. vielleicht sieht man auch das angst haben manchmal auch seine guten seiten hat. wobei man halt auch viel verpasst...

    letzendlich is jeder output einer handlung, egal ob lottogewinn oder sturz vom board das, was man daraus macht. gutes hat auch schlechte seiten und vieles was auf den ersten blick schlecht ist hat eigentlich soooo viele positive seiten das es wieder gut ist.
     
  3. Barbara

    Barbara Well-Known Member

    Registriert seit:
    9 Oktober 2007
    Beiträge:
    644
    Hallo Christoph,

    soll ich ehrlich sein?? Ich finde deinen Beitrag total daneben!!
    Hier redet jemand über seine Ängste und Gefühle, dass er nicht in der Lage ist, Dinge zu erledigen, über die du und ich noch nie nachdenken mußten, weil sie (zum Glück) für uns völlig selbstverständlich sind und alles, was dir dazu einfällt, ist zu schreiben, wie groß dein eigenes Selbstvertrauen ist.
    Sorry, aber da fehlt mir jedes Verständnis!!!

    Gruß
     
  4. Barbara

    Barbara Well-Known Member

    Registriert seit:
    9 Oktober 2007
    Beiträge:
    644
    Hallo Epitaph,

    ich glaube, für jeden Menschen, der diese Angststörung nicht kennt, ist es schwer, dir zu raten. Für Aussenstehende anscheinend sogar unmöglich, da selbst Menschen, die dich lieben, wie z.B. deine Mutter oder dein Freund, damit nicht umgehen können. Und gerade diese Menschen sollten doch -auch wenn sie sich nicht wirklich in dich hineinversetzen können- aus Liebe zu dir eine gewisse Feinfühligkeit zeigen.
    Wenn andere Menschen in deiner Umgebung das nicht können, steckt auf gar keinen Fall Gleichgültigkeit oder Lieblosigkeit dahinter, sondern es ist reines Unvermögen zu begreifen, dass für uns selbstverständliche und alltägliche Dinge für einen anderen Menschen ein unüberwindbares Hindernis bedeuten, denn

    "...man kann den Anderen erst verstehen, wenn man ein paar Meilen in dessen Schuhen gelaufen ist... "

    Du schreibst zwar, dass auch Gespräche darüber mit anderen für dich nicht möglich sind, doch wahrscheinlich ist das der einzige Ansatzpunkt, der dir (eventuell) weiter hilft. Hast du dich mal erkundigt, ob es in deiner Umgebung vielleicht eine passende Selbsthilfegruppe gibt? Auch wenn es dir schwer oder unmöglich erscheint, wird es dir vielleicht auf Dauer doch helfen, dich mit Menschen, die das gleiche "Problem" haben, auszutauschen. Mit Menschen, die dich verstehen und die du verstehst....

    Alles Gute und liebe Grüße!
     
  5. xantia

    xantia Member

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    13
    Hallo Epitaph
    Ich kann Barbara nur recht geben , man kann sich nicht vorstellen wie das ist wenn man nicht selbst betroffen ist.
    Mein Rat wäre folgender "wenn machbar"
    Herausfinden warum du so eine Angst vor ganz normalen Dingen hast
    und darüber reden damit du das Trauma bewältigen kannst
    So wie du hier darüber sprichst , in einer Selbsthilfegruppe reden,
    denn ich glaube daß man etwas nur verstehen kann wenn man darüber spricht und sieht daß es anderen auch so geht und wie die anderen damit umgehen . Ich glaube das hilft mehr als sich immer unverstanden zu fühlen .
    Ich wünsche dir ganz viel Glück
    und alles liebe
    Xantia
     
  6. Jenna

    Jenna Well-Known Member

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    Ich schließe mich bei beiden Beiträgen Barbara an, was Christoph und Epitaph betrifft.

    Wenn du absolut nicht selbst damit klar kommst, solltest du echt eine Selbsthilfegruppe aufsuchen, da Gleichgesinnte auf jedenfall eher nachempfinden können als Leute, die es nicht selbst haben.

    Ich kenne diese Angststörung, hab auch ein extremes Problem in einer Sache die auch Angst auslöst (den Grund erkennst du an meiner Privaten Nachricht) aber wie gesagt, hat meine Angst nur damit zu tun und ist auch nur in dieser Sache da. Wobei es da mehrere Ängste sind und mehrere Sachen, da es bei mir ja in einer Beziehung war und darunter nun jede Beziehung leidet.

    Aber wie gesagt ist es bei mir immer dasselbe und IMMER vorhanden, nicht wie bei dir immer was anderes. Aber bei mir hilft da irgendwie auch nix, wie du sagst (man zeigt mal,dass es nicht so ist und dann ist gut) Ich krieg die Angst auch so nicht weg, kann somit verstehen wie dich ungefähr fühlst.
     
  7. Christoph

    Christoph Well-Known Member

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    208
    Ach ne?!? :lol:



    Schade, wenn hier jemand meinen beitrag falsch verstanden hat. ich wollte epi n bisserl aufmuntern und von diesem "ich hab n problem tripp" runterbringen. aber cool das hier einige genau wissen was für andere das beste ist. :shock:



    aus meiner sicht bingt es nämlich nix, sich in bereits vorhandene blockaden noch weiter reinzusteigern. also bitte nicht auch das missverstehen, ich finde es GUT, dass sich epi hier ihrem kummer luft machtm darüber zu reden is echt cool!!!

    ABER ich finde den allgemeinen konses, das sie sich jetz weiter in diese blockade reinsteigern soll, am besten noch in selbsthilfegruppe erzählen wie stark ihre blockade is und sich von anderen dann anhören wie schlimm ihre blockade is und yadayadayada - FALSCH.

    mal ehrlich, glaub wirklich jemand das man diese blockade schwächt und letzendlich auflöst wenn man sich darauf aktiv konzentriert??? das wird sie eher manifestieren - logisch. dieses ganze "Du hast ein Problem und das ist furchtbar" geschwafel halte ich für kontraproduktiv.


    auf die gefahr von erneuten buuuuuuuh rufen (is mir egal) werde ich jetz noch ne kleine story erzählen, die ich für relevant halte:

    n kurzer vorlauf:
    ich flirte seeehr gerne und überall. auf dem campus wo ich studiere, auf der strasse, in warteschlangen, abends im club... überall wenn ich die lust verspüre und n süsses/sexy mädel sehe.

    die flirterei führt hin und wieder auch zu etwas mehr. das bleibt natürlich auch meinen kommilitonen nicht verborgen wenn sie mit mir in die stadt zum bummeln gehen oder abends weg.

    so ergab sich vor etwa zwei monaten auch die situation mit einem kommilitonen und freund (er heißt bernd) in der stadt, wir haben sonnenbrillen gekauft, dass ich direkt von ihm darauf angesprochen wurde. ums abzukürzen:

    er sagte zu mir wie toll er es findet, das ich micht das "traue", erwürde das auch gerne machen. ich muss dazu sagen er ist sehr schüchtern; ich seh das ständig an seiner körperhaltung. er ist über 20 und noch jungfrau, wünscht sich schon lange eine freundin; gleichzeitig aber auch sehr kreativ und intelligent, sensibel und warmherzig, hübsch - viele frauen wären glücklich seine freundin sein zu dürfen - aber leider leider leider kriegt er vor mädels seine klappe nicht auseinander!

    wohlwissentlich ohne auf seine schüchternheit einzugehen hab ich zu ihm gesagt: "dann machs doch einfach." er fragte mich wie. ich "da sind zwei, geh hin, sag hi und kuck was passiert." wie gesagt, mir war klar er denkt das kann er nicht. ich fragte ihn warum nicht? er zählte mir die gründe für seine angst auf, die ich schon so oft von leuten gehört habe:
    - angst nicht zu wissen was er sagen soll
    - angst das sie ihn erst garnicht beachten
    - angst das sie ihn auslachen
    - angst das sie ihn für seltsam halten
    - angst das er sich vor ihnen blamiert
    - angst das er sich vor ihnen blamiert und andere kriegens mit
    - angst das er sich vor ihnen blamiert und bekannte sehens zufällig

    ich hab ihn dann unterbrochen da ich an seinen augen sah das er sich total reinsteigerte, auf diese ängste konzentrierte und bereits vorhandene blockaden weiter ausbaute! ich sagte zu ihm "Ok, cool! Aber du willst es können? Sicher?". er bejate das zweimal. ich habe dann nicht mehr mit ihm darüber geredet und ihn auch nicht zu selbsthilfegruppen geschickt, weder habe ich gesagt wie sehr ich ihn verstehe und wie schlimm das doch sein muss. (wobei es natürlich andere situationen gibt, in denen ist trost spenden toll)

    - ich habe etwas anderes getan -

    als wir an ner sbahn haltestelle am rathaus vorbei sind hab ich zwei relativ hübsche mädels warten sehn. ich gehe in ihre richtung, bernd neben mir. ich zu ihm "wart mal kurz", ich geh die 3 schritte zu ihnen rüber, dreh sie zu mir, stelle mich freundlich vor "Hey, mein name is chris, mein kumpel bernd will euch etwas sagen, kommt mit!" ich nehm sie an der hand ohne auf eine antwort zu warten und geh mit ihnen die 3 schritte zu meinem freund und sag zu ihm "So, sags ihnen!".

    ok, mir war vorher klar, das das nichts werden kann, das war mir absolut klar. die 3 haben sich etwa eine halbe minute perplex angesehen, bernd hat nicht mehr als ein hallo und "wie heißt ihr" rausgebracht - ein grinsen konnt ich mir nicht verkneifen. als die mädels nach ner halben minute weg sind bin ich wieder zu bernd.

    - was ist passiert -

    er war ziemlich sauer auf mich und fragte warum ich das getan habe. ich meinte "kuck dich um, NIEMAND lacht, es interessiert niemanden; war es wirklich so schlimm wie du dachtest?" er meinte erstaunt nein, eigentlich nicht; es war ihm peinlich und auch unangenehm, ABER NICHT SCHLIMM. auch bernd meinte vorher, es wäre schmerzlich für ihn, war es aber NICHT.

    im grunde brauchte er nur nen tritt, jemand musste ihn in diese situation bringen vor der er sich so fürchtet, so hat er erkannt das er sich den ganzen MIST nur eingebildet hat. ich hab ihn an dem tag sogar dazugebracht alleine zu zwei mädels zu gehen und mit ihnen n paar sätze zu wechseln. an dem tag hat sich für ihn eine andere welt aufgetan - das hat er zu mir gesagt - er hat mir für diesen tritt gedankt!

    - und jetzt -

    letzte woche hat bernd n mädel auf seinem zimmer gehabt und mit ihr geschlafen. er hat sie auf ner wg-party kennengelernt, er hat sie angesprochen, ganz alleine. sie will jetz ne beziehung mit ihm, sie ist nett, intelligent, gerade fertig mim studium und kocht gerne - und ratet mal wer zum essen eingeladen ist :wink:

    - warum schreib ich das? -

    gut, normalerweise begründe ich ja nicht warum ich etwas schreibe, jeder kann sich ja aussuchen was er liest :lol: :lol: :lol:

    also ersten: ICH SCHREIBS NUR FÜR EPI!

    ich habs geschrieben epi, weil ich denke das es dir vielleicht eine kleinigkeit bringt. es ist so passiert und vielleicht bekommst du dadurch neue eindrücke.

    ich weis das eine angststörung sicherlich subjektiv stärker empfunden wird als schüchternheit, auch wenn sie bei bernd sehr stark ausgeprägt war und bereits seit der kindheit vorhanden.

    aber wie bei bernd sind auch deine ängste nur eingebildet und NICHT REAL. du KANNST sie überwinden OHNE das du dadurch physischen schaden nimmst.
     
  8. Barbara

    Barbara Well-Known Member

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    9 Oktober 2007
    Beiträge:
    644
    Hallo Christoph,

    hast du ein Problem damit, dass ich mit meiner Meinung, was deinen Beitrag angeht, nicht alleine stehe??
    Ich glaube, dass ich nicht die einzige bin (und sollte es doch so sein, habe ich damit auch kein Problem), die festgestellt hat, dass du dich in letzter Zeit in fast jedem Beitrag in einer Art profilierst, die an ein fürchterliches Gockelgehabe erinnert.
    Das ist schade, denn auch wenn es ungewöhnlich ist, dass sich ein junger Mann so in einem ausschließlichen Frauenforum engagiert, so waren anfangs doch deine Beitrage sehr sachlich und bestimmt für einige hier auch hilfreich, die Dinge aus der Sicht eines Mannes zu betrachten.

    Zu Epitaph möchte ich dir folgendes sagen - sie braucht keine Aufmunterung, sondern professionelle Hilfe.
    Sie steigert sich nicht in irgendwelche Blockaden, sondern sie ist krank. (Oder wirst du davon gesund, wenn deine Freunde Scherze machen, während du mit einem gebrochenen Bein im Bett liegst?)
    Und du täuscht dich, wenn du meinst, ich rede davon, ohne ein bestimmtes Hintergrundwissen zu haben.
    Ich bin zwar nicht selbst betroffen und kann mich nicht in Epitaphs Ängste hinein versetzen, doch habe ich früher jahrelang an der Seite eines Menschen gelebt, der auch unter Angststörungen litt.
    Und mit dieser Erfahrung kann ich dir also definitiv sagen, dass "Aufmunterung" nicht die Lösung ist!

    Gruß
    Barbara
     
  9. Epitaph

    Epitaph Well-Known Member

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    17 Mai 2007
    Beiträge:
    635
    :shock: ... Boah, jetzt bin ich aber platt, dass doch so viel geantwortet wurde. Weiß gar nicht, wo ich anfangen soll ... (naja, am Anfang wahrscheinlich :roll:)

    Zu Christoph:
    Hihi, danke für deine Geschichten :) Zu der ersten Geschichte mit dem Skateboard kann ich nur sagen: Hör auf deine Intuition, wir haben diese innere Stimme nicht ohne Grund. Mir passiert das auch oft, dass mir dieses innere Gefühl sagt: Nein, mach das nicht, es wird so und so passieren. Ich traue dem Gefühl nicht und mach's trotzdem und denk mir hinterher: mist, ich war doch schon VORHER schlauer... Ich steige zwar nicht auf Skateboards, aber ich hab auf diese Weise schon einiges kaputt gemacht oder bin in den falschen Zug gestiegen und kam in Timbuktu raus :lol: Was den Bernd angeht denke ich, hast du das richtige gemacht. Bei Schüchternheit ist das, glaube ich, das einzig richtige, was man machen kann. Den betroffenen zeigen, dass sie gar keinen grund haben, schüchtern zu sein.


    Es stimmt natürlich, dass ich krank bin. Ich bin psychisch krank und da lässt sich nichts dran rütteln. Es stimmt aber auch, dass es blödsinn wäre, mich jetzt wie einen Kranken zu behandeln. Es ist schwer zu erklären ... ich möchte schon auf eine ganz natürliche, normale weise behandelt werden, aber ich möchte auch, dass meine grenzen gesehen werden und nicht einfach übergangen werden in dem glauben, ich hätte normale grenzen wie normale menschen. ich hoffe, ich drücke mich einigermaßen verständlich aus.
    Dass man zum beispiel nicht einfach sagt "komm hilf mir in der küche" und dann eine packung von irgendwas in die hand drückt und sagt, dass ich das jetzt kochen soll und dass diese person dann irgendwoanders hingeht, ohne dass ich irgendwelche rückfragen stellen kann. Da bin ich heillos überfordert.
    Besser wäre es, wenn man erstmal fragt, ob ich überhaupt helfen möchte. Natürlich kommt ein ja, ich tue gerne was ich tun kann und helfe auch sehr gerne, und dass die betreffende person sich dann mal ne minute zeit nimmt um mir zu erklären: So, hier hast du dasunddas, hinten steht drauf, was du zu tun hast. ich würde sagen, du nimmst einen mittleren topf, die töpfe sind in dem und dem schrank ...
    So bin ich auf die situation vorbereitet und weiß, dass ich einen ansprechpartner habe.

    Allerdings muss ich dir auch sagen, Christoph, dass eine Selbsthilfegruppe durchaus helfen kann. Natürlich ist es falsch, sich in die eigene Angststörung hineinzureiten und alles zu meiden, was einem Angst macht, in dem Punkt hast du völlig recht. Aber viele solcher menschen wie ich, haben neben der angststörung noch ein anderes problem: Sie leben unter dem ständigen druck, normal zu sein. Auf diese weise übergeht man selbst, zusammen mit seiner umwelt, ständig die eigenen grenzen auf eine so rabiate weise, dass man sich nur noch kranker macht. Es ist, als würde man sich selbst jeden tag aufs neue vergewaltigen.
    Ich bin vier Monate in der Klinik gewesen. Die letzten 10 Wochen waren eine stramme Therapie, in der ich praktisch den ganzen Tag an mir gearbeitet habe. Wir hatten auch Gruppentherapie, was im Endeffekt eine Miniselbsthilfegruppe war. Denn meistens haben die Patienten gesprochen, nicht die Ärzte.

    Und weißt du was? Wir haben gemerkt, dass wir nicht alleine sind mit unseren problemen. Allein das nimmt einem einen riesigen stein. "Ich bin nicht verrückt!!", das ist eine unheimlich schöne einsicht. Man lernt dort, dass es okay ist, so zu sein. Dass es gar nicht so schlimm ist. Man hört von den anderen, wie sie ihr leben bewältigen und kriegt so den ein oder anderen tipp.

    In der Klinik gab es eine junge frau, sie war zwar 7 jahre älter als ich, aber im endeffekt waren unsere probleme sich so ähnlich, dass es einem schon fast angst machte. Ihre störung war aber noch ein bisschen stärker als meine. Jedenfalls war sie zu gar nichts mehr in der lage, sie konnte überhaupt nichts mehr tun. Sie setze sich aber auch tierisch unter druck, sie müsse jetzt ihr zimmer aufräumen und wäsche waschen und briefe schreiben und das einkaufen und die person anrufen und ne sms an den und den schreiben und bla und blupp und überhaupt. Sie überrannte ihre grenzen so extrem, dass sie zu nichts mehr fähig war. Und da sagte ich zu ihr:
    "Weißt du was? Ich habe gestern nichts gemacht, NUR wäsche gewaschen und ich bin richtig richtig richtig stolz darauf, dass ich das alleine geschafft habe"
    Da sah sie mich ganz erstaunt an und es machte klick bei ihr. Da erkannte sie, sie muss diesen ganzen mist gar nicht tun nur weil es vielleicht ihre "pflicht" wäre, wenn sie das nicht möchte. Und sie sollte wertschätzen was sie tut, und nicht als selbstverständlich ansehen. Am nächsten tag erzählte sie mir, sie habe ihr zimmer aufgeräumt und strahlte über ihr ganzes gesicht.
    Mir wiederum gab es das wohlige gefühl, doch zu etwas nutze zu sein.

    diese art von selbsthilfegruppe hilft sehr viel :) Statt sich zu überrennen lernt man, wie man schritt für schritt die grenzen verschiebt. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es auch negativbeispiele gibt. Meine erfahrung jedoch war sehr positiv. Man lernt, dass man sich den ganzen rotz gar nicht einbildet, sondern dass er real ist.


    Barbara, es ist sehr lieb von dir, dass du mich da so verteidigst. Es stimmt, dass christophs geschichten jetzt nicht direkt zu irgendeiner großartigen lösung beitragen, aber eines hat er mir gezeigt und das wiederum hilft mir doch irgendwie: Er ist ein selbstbewusster junger mann, der spaß am leben hat und der sich genausogut hätte lustig machen können über ich, er hätte es überhaupt nicht nötig, irgendeine form von aufmunterung oder hilfe oder sonstwas zu geben, und doch verurteilt er mich nicht, wie viele andere junge menschen in seiner stellung dies wahrscheinlich tun würden. er könnte mich genausogut als verrückt abstempeln und sich eins ins fäustchen lachen.

    Wie groß sein eigenes selbstvertrauen ist? Hmm, ich persönlich finde es schön, wenn menschen so völlig normal mit sich selbst umgehen wie christoph das tut. Ich finde nicht, dass seine beiträge großartig selbstverherrlichend oder angeberisch rüberkommen, ich finde es schön, seinen charakter herauszulesen zu können.

    Ich habe zwar ein tierisch ernstes thema angesprochen, aber es müssen hier keine todernsten, psychologisch absolut korrekte antworten kommen.
    Ich rutsche nämlich selbst ständig in den zustand, dass ich glaube, ich bilde mir das alles nur ein und wahrscheinlich bin ich ja nur zu bequem oder zu faul, um all diese dinge zu tun. Damit verletze ich mich selbst sehr ... und es hilft einfach sehr gut, die eigenen worte schwarz auf -ähm- gelb(?) lesen zu können und konkret zu sehen: aha es ist aber wirklich so und so. und dann vielleicht einfach antworten zu bekommen, die alles erzählen nur nicht "so ein quatsch das stimmt doch alles gar nicht du bist nur faul".

    Im prinzip weiß ich ja, was zu tun ist. Leider habe ich gestern meinen termin bei der psychologin vertrödelt, auf den ich seit über einem monat gewartet hatte :( ich hätte am liebsten stundenlang meinen kopf gegen die wand schlagen können. Naja, kann man auch nichts machen.


    Barbara, ich glaube, ich gebe meinen mitmenschen gar keine richtige chance. Ich würde zwar unheimlich gerne einfach alles erklären, aber dadurch, dass ich selbst oft glaube, ich bilde mir das alles nur ein, habe ich natürlich auch das gefühl, wenn ich meinem partner von meinen ängsten erzähle, dann erzähle ich ihm irgendein märchen. Als würde ich ihn anlügen!!
    Totaler quatsch, aber dadurch, dass ich anscheinend auch irgendwie manisch depressiv bin, gibt es situationen, in denen dieses "das bilde ich mir ein"-gefühl wirklich real zu sein scheint und ich dann auch nicht mehr so richtig unterscheiden kann.

    es geht noch weiter :)
     
  10. Epitaph

    Epitaph Well-Known Member

    Registriert seit:
    17 Mai 2007
    Beiträge:
    635
    xantia,
    Ich wusste schon immer, warum ich innerlich so zerfressen bin. die gründe waren mir immer klar, nur dass es eine richtige anststörung ist, das musste ich erst durch eine therapie erfahren, es war also genau andersrum als normalerweise :oops:

    Mein leiblicher Vater war alkoholiker und ein schrecklich brutaler, liebloser, geldgieriger, egoistischer mensch. Er hat mir nie gezeigt, wie man etwas richtig macht. Stattdessen hat er mich verprügelt bis ich keine stimme mehr hatte um zu schreien, wenn ich etwas falsch gemacht habe. So habe ich verinnerlicht bekommen, dass fast alles was ich tue falsch ist und dass ich dafür geschlagen werde. Auch was meine Noten anging, ich konnte noch so viele 1er und 2er haben, selbst wenn das ganze zeugnis nur aus 1ern und ein paar 2ern bestand: Ich wurde für die 3 in Sport fertig gemacht und wurde als fette faule sau beschimpft und bekam hausarrest.
    Ich scheine innerlich, in meinem unterbewusstsein, immer noch ständig dieses szenario zu haben, dass wenn ich jetzt etwas nicht absolut perfekt mache, dann krieg ich eins aufn deckel.
    Das habe ich dann auch bei meiner mutter gesehen, dass wenn sie etwas falsch machte, dass dann die teller nach ihr geworfen wurden ...

    Das ganze geht auch noch weiter, meine essstörung habe ich auch dank ihm ... viele meiner träume hat er mir genommen. Ich hatte praktisch keine kindheit, keine teeniezeit. ich verkroch mich immer nur vor den fernseher oder den computer. Viele erfahrungen, die man so in seinem alltäglichen leben macht, habe ich praktisch nicht erlebt. Vieles, was kinder lernen, muss ich jetzt lernen. Dass ich nicht geschlagen oder beworfen werde, wenn der milchreis ein bisschen angebrannt schmeckt, sondern dass das einfach mal passieren kann, zum beispiel.


    Jenna,
    Naja, es gibt schon ängste bei mir, die immer ungefähr gleich sind. Im endeffekt ist es aber auch einfach so, dass wir vom kopf her verstehen, dass wir gar keine angst haben müssen. Unsere gefühle sind aber nicht so einfach zu beschwichtigen. Innerlich sind wir ständig wieder in den situationen, wo die ängste angefangen haben. Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Mit einem bein sind wir immer in der vergangenheit.


    Eine selbsthilfegruppe ist eigentlich keine schlechte idee wobei ich eigentlich glaube, dass ich erstmal in eine tagesklinik gehen sollte. Ich muss erstmal wieder in einen gesunden alltag kommen.
     
  11. Christoph

    Christoph Well-Known Member

    Registriert seit:
    7 April 2008
    Beiträge:
    208
    Hey Epi!

    Wirklich in Timbuktu??? :lol: :lol: :lol: Find ich cool, wie isses da so? :wink: Btw, schön das dir die geschichten n bisserl gefallen haben, die tipperei auf nem notebook is anstrengend :D


    Ich denk ma ich versteh was du meinst.


    Ja, darauf wollte ich hinaus


    Ganz ehrlich Epi - ich glaube du machst viel mehr großartige Sachen als du dir selber bewusst bist. :D


    @Barbara
    K.A. was du von mir willst, aber dein Ton is überzogen aggressiv!

    Weiter denke ich, das wir beide chararakter habe die niemals richtig miteinander auskommen werden. Die daraus resultierende Flamerei senkt nur die Forenqualität, was ich vermeiden möchte.

    Deshalb möchte ich dich bitten, falls du wieder denks ich würde gockeln oder evtl noch schlimmeres mir doch bitte ne pm zu schicken um die zanckerei vom forum fern zu halten - danke.
     
  12. Epitaph

    Epitaph Well-Known Member

    Registriert seit:
    17 Mai 2007
    Beiträge:
    635
    Hihi :lol: Na, WARM!! ... und irgendwie nicht so, wie dort, wo ich eigentlich hinwollte :lol:


    Dankeschön :)
     
  13. Barbara

    Barbara Well-Known Member

    Registriert seit:
    9 Oktober 2007
    Beiträge:
    644
    Christoph, ein Forum lebt von verschiedenen Meinungen und das finde ich auch richtig und wichtig.
    Genauso wichtig finde ich es allerdings, in seinen Beiträgen auf das Thema einzugehen, denn sonst macht es keinen Sinn, sein Problem hier zur Diskussion zu stellen. Und in meinen Augen hast du mit deinem Beitrag "Thema verfehlt". Sollte es Epi aber doch irgendwie geholfen haben, freut mich das allerdings wirklich.
    Zum anderen empfinde ich meinen Ton auch nicht aggressiv, -vielleicht kommt dir das nur so vor, weil ich zu deinem Beitrag keinen Beifall geklatscht habe? Du fühltest dich angegriffen, weil ich eine andere Meinung habe als du!!! Und zum Schluß - ich zanke mich mit dir in keinster Weise rum, aus dem Alter bin ich raus.
    Und auch wenn wir zwei einen völlig unterschiedlichen Charakter haben, habe ich auch weiterhin überhaupt kein Problem damit, hier sachlich mit dir zu diskutieren - dafür brauche ich keine PN.

    Gruß
    Barbara
     
  14. Jenna

    Jenna Well-Known Member

    Registriert seit:
    15 Mai 2008
    Beiträge:
    219
    Ich sehe zwar ein Unterschied zwischen Schüchternheit und den Problem, was angespochen wurde, aber wenn man so eine Geschichte für relevant hält, ok.

    Epitaph allein schon, dass du den Schritt mit einer Klinik gehst bewundere ich. Ich hab dir ja nun doch bissel was über mich per PN erzählt (hoffe, dass es unter uns bleibt) und bewundere echt, dass du den Mut dafür findest, den ich nicht finde. Du bist auf den richtigen Weg. Aber das weißt du sicher selbst, da die Beiträge die ich bisher von dir las (auch damals in meinen Thread bezüglich Liebeskummer) mich zu den Entschluss brachten, dass du ein sehr intelligenter Mensch zu sein scheinst. Lass dich von deinen Ängsten nicht beeinflussen, sondern kämpfe weiter gegen an. Dann wirst du es auch schaffen.
     
  15. Heidi19

    Heidi19 Active Member

    Registriert seit:
    30 Mai 2008
    Beiträge:
    35
    Hallo Epitaph.

    Ich kann zu dem eigentlichen Thema nicht viel ? oder gar nichts ? beitragen, weil mir einfach der Einblick fehlt. Eins jedoch habe ich deinen Zeilen entnehmen können: Ich erkenne dich als unglaublich tapferen, couragierten und geradlinigen Menschen. Hätte ich das Thema früher gelesen, wäre ich nicht so vermessen gewesen, meinen dagegen völlig nebensächlichen Beitrag einzustellen. Ich möchte das mal ganz banal vergleichen mit einer Gartenlaube (mein Thema) und einem Hochhaus (dein Thema).
     
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